Backes & Müller Servicecenter


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BM25

BM25

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High-End 2008

Erstmals wurde die BM25 vorgestellt. Die BM25 verfolgt das gleiche Zylinder-wellenkonzept wie die BM35 bzw. BM50.

Die BM25 verwendet zur Generierung des Mittel- Hochtonbereiches in Form einer Zylinderwelle einen speziell für Backes&Müller gefertigten Bändchen-treiber. Der Bändchentreiber erzeugt alle Fre-quenzen oberhalb von 800Hz.

Mit einer Höhe von nur 1,55m bewegt sich die BM25 ohne akustische Einbußen bewusst am kleinste Baumaß, welche das Zylinderwellenprinzip physik-alisch zulässt.

Die BM25 zählt wie auch die BM35 und BM50 zu den Topmodellen bei Backes&Müller, sie bildet auch techno-logisch die Spitze dessen, was im Moment sinnvoll zur Schallwandlung eines Musiksignals umgesetzt werden kann.

Mit der Größe von 155 cm kann die BM25 auch in kleineren Räumen eingesetzt werden. Die die digitalen Abstimmmöglichkeiten spielen hier ihre Stärken aus.

Das Ergebnis: Eine auf den Abhörplatz aus-gerichtete, kontrollierte und exakte Abstrahlung, die das Musikereignis unverfälscht wiedergibt. Dabei spielt das neu entwickelte Abstrahlelement die entscheidende Rolle. Es formt eine gekrümmte Zylinderwelle - und nicht wie bei jeder anderen Box, die übliche Kugelwelle.

Die der Zylinderwelle zugrunde liegenden Ausbreitungseigenschaften transportieren den Schall direkt zum Zuhörer und verringern die "Beschallung" von Boden, Decke und Seitenwänden. Damit werden weniger Reflektionen erzeugt, der Raum weniger zum Eigenklang angeregt. Die Musik wird ohne Vorhang und sehr viel natürlicher zum Hörer gebracht.

Das Gehäuse

Auch das konstruktive Konzept spiegelt dieses Bestreben wieder. Das Sandwichgehäuse im ge-schwungenen Design besteht aus Massivholz und MDF.





Die Front aus einem Kunststein vermittelt auch optisch die Stabilität und Ruhe, die die Schallwand den eingebauten vier Mitteltönern sowie dem Massiv-holz - Waveguide des Mittelhochtonadapters bietet.

HighTech in der BM25


Eingesetzt werden 300 Watt Endstufen für den Mittel- und Hochtonbereich, sowie 400 Watt End-stufen für den geregelten Bass.

Ein Digitaler Signalprozessor (DSP) in jeder Box beinhaltet ein Modell der physikalischen Eigen-schaften des Lautsprechers und berechnet in jeder Sekunde fast fünfzigtausendmal die korrekte Entzerrung.

Höchste Genauigkeiten durch die Verwendung eines Floating Point Prozessors mit einem Dynamikbereich für die Berechnungen von 1500dB ergeben eine mehr als "analoge" Auflösung.

Als konsequente Fortführung der Backes&Müller eigenen Sensortechnik, die schon in den siebziger Jahren für Aufsehen gesorgt hat und bis heute einen unschlagbar schnellen und sauberen Bass produ-ziert, arbeitet der eingesetzte Prozessor mit einer Vorausregelung für den Mittel- und Hochtonbereich.

Da exakte Daten einer jeden einzelnen BM25 im Rechner vorliegen weiß der DSP im Voraus, wie sich die Membranen, die Sicken, die Aufhängung, kurz der ganze Lautsprecher verhält.

Überschwingen, Nachschwingen, zu langsames Folgen des Musiksignals oder andere Fehler, die jedem Lautsprecher eigen sind, werden so vor der Entstehung verhindert.

Der Lautsprecher strahlt also nur das an Musik ab, was am Eingang anliegt und fügt nichts hinzu!

Nicht nur in dieser Hinsicht gleicht die eingesetzte Technik dem aus dem Automobilsektor bekannten Elektronischen Stabilitäts- Programm (ESP). Auch dort wird ein gefährliches Aufschwingen des Fahr-zeugs vor dem Entstehen verhindert.

Im Bass erreicht die unübertroffene B&M - Regelung auf analoge Weise eine exakte Musikwiedergabe.



Die Kombination aus digitaler Signalverarbeitung und der B&M - Regelung im Bass ermöglicht eine exakte Linearisierung in Betrag und Phase.

Die BM25 hat somit einen konstanten Phasenverlauf von 0° oder musikalisch ausgedrückt: Alle Fre-quenzen kommen zur gleichen Zeit aus der Box!

Hintergrund:

Das von Backes&Müller verwendete Verfahren der FIRTEC-Entzerrung wurde von der Firma KSdigital GmbH entwickelt und wird seit Jahren sehr erfolg-reich in professionellen Studiomonitoren bei unter-schiedlichsten Anwendern

(Herbert Gröne-meyer, Xavier Naidoo, Stevie Wonder, Semper Oper, Städtische Bühnen Frankfurt, Kammerspiele München und verschiedene Radio/Fernsehstationen im In- und Ausland) eingesetzt.

Die verwendeten AD- wie DA-Konverter sind "state of the art" und überstreichen in ihrer Performance einen Dynamikbereich, der größer ist, als es die Konserve bietet.

Das Abstrahlverhalten:

Ein neu designtes, Zylinderwellen abstrahlendes Element übernimmt in der BM25 die Übertragung des Mittelhochton-Bandes ab 800Hz.

Durch eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Mathematik in Kaisers-lautern ist es uns gelungen, einen Schlitzstrahler höchster Güte mit einem äußerst kräftigen Antrieb zu entwickeln.

Die Schallenergie beim Zylinderwellenfeld nimmt bei Entfernungsverdoppelung um 3dB ab gegenüber der Einbuße von 6dB beim üblichen Kugelwellenfeld. Dadurch befindet sich der Abhörplatz beim Einsatz der BM25 auch in großen Wohnräumen immer im Nahfeld.

Zusätzlich wird das Schallfeld gerichtet abgestrahlt, was weniger Reflexionen an Decke und Boden und mehr Direktschall (Schall, der von der Box kommt, nicht von Reflexionen) bedeutet, also ein gänzlich anderes Musikerlebnis mit exakt definierten Impul-sen und somit wesentlich differenzierterem Klang.








Die Bedienung


Zur internen Steuerung der BM25 können die serienmäßigen Bedien-elemente (Drück- Drehknopf und Display) verwendet werden.

Zur externen Steuerung der BM25 werden folgende Optionen angeboten:

Kabelfernbedienung

Kabelfernbedienung mit Display

FIRControl Software


Zur Steuerung der BM25 über einen RS232 PC-Port

FIRMod Software/Hardware

Zur erweiterten Steuerung der BM25 über einen USB-Port

DRC+

Zur Einstellung und Steuerung der BM25 über eine Infrarotfern-bedienug


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